Der Zweckverband Kommunale Dienste Immenhausen-Espenau informiert!

Ersatzbohrung zum TiefbrunnenI

In der vergangenen Woche konnten die baulichen Arbeiten zur Niederbringung der Erkundungsbohrung des neuen Tiefbrunnen IV abgeschlossen werden.
Insgesamt wurde eine Tiefe von 341 m unter Geländeoberkante erreicht. Die Bohrung stellte sich als sehr große Herausforderung im Hinblick auf die Festigkeit und die sonstige Beschaffenheit des anstehenden Sandsteinuntergrundes dar.
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Diese führten letztlich zu Verzögerungen im Baufortschritt. Die unerwartete Härte einiger Sandsteinlagen hatte zeitweise einen verringerten Bohrvortrieb zur Folge. Zur Tiefe, ab ca. 93 m unter Gelände (m u. G.) wies das anstehende, geklüftete Gebirge Nachfälligkeiten auf. Der Nachfall muss mit jeweiligem Schichtbeginn der Bohrarbeiten ausgebohrt werden und führte beim Bohren im ungünstigsten Fall zu einem Verstopfen des Bohrgutaustrages.

Das Bohrgestänge musste zusätzlich häufiger gezogen bzw. ausgebaut werden. Die besonders starke Nachfallstrecke zwischen 180,0 und 196,5 m u. G., wurde letztlich zur Sicherung zementiert und danach neuerlich durchbohrt. Zusätzlich wurde das Bohrloch durch den Einbau von temporären Stahl-Hilfsverrohrungen gesichert.
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Aber schließlich konnte im Tiefenbereich von 297,5 bis 341,0 m u. G. der erwartete Grundwasserleiter erschlossen werden.

Nunmehr stehen Pumpversuche an, um die Ergiebigkeit des erschlossenen Grundwasserleiters zu ermitteln. Nach Auswertung der Pumptests erfolgt die abschließende Entscheidung über die Hauptbohrung und den folgenden Ausbau zum Trinkwasserbrunnen für unsere Versorgung.

Nach dem jetzigen Zeitplan sollen die Brunnenbauarbeiten bis zum 30.05.2019
abgeschlossen werden.

Die Kosten für die Erkundungsbohrung belaufen sich auf ca. 310.000,00 EUR. Die Gesamtinvestitionen sind mit 1,2 Mio Euro veranschlagt.

Auf den Bildern ist die Bohranlage der bauausführenden Firma Eugen Engert und die gezogenen Bohrproben aus den einzelnen Schichten zu sehen.
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Es ist insbesondere dem eingesetzten Personal um den Bohrmeister Frank Fleischacker und dessen Erfahrung zuzuordnen, dass die genannte Erkundungsbohrung in die große Tiefe abgeteuft werden konnte.

Für Rückfragen steht Ihnen der technische Geschäftsführer Herr Bernd Horstmann unter der Rufnummer 05673/503-160 gern zur Verfügung.

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